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Schwarzes Fieber |
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Mit großer Finesse zubereitete Krimikost
Piper Verlag
München, April 2008, Preis: 8,95, ISBN:
9783492251198
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| Eine
bewusstlose Frau mit schwersten Kopfverletzungen, die in der Nähe von
Heidelberg gefunden wird, gibt der Polizei Rätsel auf: Wer ist
sie? Und weshalb wird sie von niemandem vermisst? Als sie aufwacht,
stellt sich heraus, dass sie nicht sprechen kann. Kripochef
Alexander Gerlach übt sich in Geduld, doch dann kommt es zu
weiteren Mordanschlägen auf die Fremde. Erst als die Leiche eines
Mannes aus Angola auftaucht, beginnt Gerlach die wahren
Zusammenhänge zu erahnen, und ein gefährlicher Wettlauf mit der
Zeit beginnt.
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| Was
die Presse meint: .. Packend ist der Roman, in einem Rutsch möchte man
ihn weglesen - oder doch schnell zu den letzten Seiten blättern,
um zu sehen, wer denn nun ... und unter welchen Umständen -
aber dann doch lieber nicht - zu schade wäre es, beraubte
man sich selbst der steigenden Spannung. Dann ist alles
aus, vieles gesagt, anderes nur gedacht, zwischen den Zeilen
gespürt. Und man freut sich aufrichtig, einen weiteren
Roman von einem Autor gelesen zu haben, dem es gelingt, einen
sympathischen Serienhelden trotz aller Vertrautheit immer
wieder neu zu erfinden. ... Trotz der gekonnten und geschätzten Sprachfertigkeit
des Autors mag sich bei manchen Ratlosigkeit einstellen und
die Frage, warum Gerlach und seine Spezialisten mit derartigen
Ausnahmesituationen konfrontiert werden mussten, während es
Sönnchen nach deren Rückkehr vorbehalten bleibt, so ganz
nebenbei eine mysteriöse Einbruchsserie im Odenwald
aufzuklären. Zu hoffen bleibt, dass Alexander Gerlach sein
Angola-Sardinien-Trauma bald überwindet und künftig keinen
Fall mehr derart nah an sich herankommen lässt. Es wäre
nämlich schade, wenn der liebenswerte Kriminalrat
krankheitsbedingt seinen Dienst quittieren müsste. ... Spannung erzeugt der Roman nicht mit bluttriefenden
Action-Szenen (obwohl es gegen Ende ziemlich dicke kommt),
sondern vor allem mit der aufwendigen Konstruktion,
wechselnden Schauplätzen, Nebenhandlungen, falschen
Fährten und gefälschten Identitäten ... Burger
bevölkert das Buch mit glaubwürdigen Charakteren, seine
liebenwerte Hauptfigur wurstelt sich durch den Alltag wie du
und ich, und seine Dialoge klingen oft, wie in einem
beliebigen Büro mitgeschnitten ... |
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