Ein guter, spannender und unterhaltsamer Krimi! Wirklich gelungen!
(GayBooks, Gero von Schwanitz)
"...Beachtlich, wie es Burger gelingt, durch die fein ausgearbeiteten Begebenheiten am Rande
je nach Bedarf eine humoristische oder tiefenpsychologische Note hineinzubringen. Die fein
gezeichneten Personenportraits - selbst wenn es sich um winzige Nebenfiguren handelt -
tun ein übriges, um die Leserbindung zu verstärken."
(Trierischer Volksfreund, 30.5.2000)
... Mit ironisch distanziertem Blick hat Wolfgang Burger einen spannenden und unterhaltsamen
Krimi geschrieben, der sich von anderen angenehm abhebt, weil er sich nicht allzu ernst
nimmt.
(carpe Librum, Matthias Kehle)
"Die Krimis von Wolfgang Burger lassen es zwischen den Ermittlern menscheln, damit uns das
Unmenschliche des zu Ermittelnden nicht so ängstigt ... Die Geschichte um einen Gefängnisausbruch
trägt die Angst vor unsere Tür - und bleibt doch eine Fluchtgeschichte."
(Stuttgarter Zeitung, 25.5.2000)
... Wolfgang Burger hat sich mit seinem zweiten Karlsruhe-Krimi viel vorgenommen. Der Psychokrieg
zwischen seinem Kriminaloberkommissar Thomas Petzold und Maria Schönewald, der Mutter eines
jugendlichen Mörders, ist ihm - leider - nicht ganz gelungen. Dennoch lohnt der Band die Lektüre.
(Pforzheimer Zeitung, 20.5.2000)
... Dem Leser begegnen viele Figuren, manche länger, manche kürzer - stets aber führt ihn
der Erzähler nahe an sie heran, vor allem über ihre Gefühlswelt und ihre Denkensweise, aber
auch über ihre Sprache ... Hier versteht Burger, bei aller ironischen Distanz, die er zu seinen
Figuren bewahrt, Erzählen oft auch als Entertainment, die von der Lust an witzigen Dialogen
lebt. So nimmt der Leser Anteil an einer ganzen Reihe von Figuren - und ist um so schockierter,
wenn die Gewalt über sie hereinbricht ... Plötzlich ist das Grauen da - ohne dass Burger
plump blutige Details ausbreitet. Die schrecklichen Bilder entstehen nur im Kopf des Lesers -
gerade deshalb wirken sie so heftig.
(Unikath, 1.5.2000)
"...Burger legt viel Sorgfalt in die Dialoge, hat sich in die Arbeitsweisen der Polizei
eingearbeitet und hat ein Gespür für Psychologie. Er lässt keinen Ich-Erzähler auftreten,
sondern erzählt aus der Distanz des beschreibenden Beobachters. Vor allem: Er
überzieht
auch in den dramatischen Momenten nicht. Und schließlich: Milieuschilderungen, und der
lokale und regionale Aspekt stimmen..."
(Willy Storck, Rheinpfalz, 22.3.2000)
...Was zählt ist die Faszination, die von der Mutter jenes Mannes ausgeht, der ihn selbst
um ein Haar ins Jenseits befördert hätte. So sehr ist diese zwiespältige Spannung zu spüren,
dass
die Frage nahe liegt, wann das, was so heftig zwischen den Zeilen knistert, die Buchseiten und die
Handlung in Brand setzen wird. Auch für Kommissar Schilling, den "Intellektuellen" der Truppe,
läuten wieder einmal vereinzelt romantische Glocken - allerdings auch diesmal erst aus weiter Ferne.
Bleibt abzuwarten ob der Autor im nächsten Band mehr Erbarmen mit dem verhinderten Romeo und
Straßenverkehrs-Pechvogel hat...
(Krimi-Forum.de, 19.3.2000)
"...Burgers zweiter Krimi ist in der Sprache vielschichtiger und in der Handlungsführung raffinierter als der Vorgänger, wobei er sich - besonders gegen Ende - die spannungssteigernde Wirkung stakkatoartiger Szenenwechsel zunutze macht. Ausgesprochen farbig sind die unterschiedlichen Typen und Charaktere dargestellt - sei es der phlegmatisch brodelnde Ermittler Hirlinger, sei es der geschmeidige, elegant-zynische Zeuge aus besten Kreisen, der sich auch mal einen Strichjungen leistet, oder die fahrig-angetrunkene Chefsekretärin, die mehr
weiß, als sie sagen will. Ein kleines Kabinettstück der Personenzeichnung ist der Auftritt der Titelfigur: Da umreißt Burger auf wenigen Seiten das Drama eines hochbegabten und durch die sexuelle Gier des Stiefvaters zutiefst traumatisierten Kindes..."
(Michael Hübl, Badische Neueste Nachrichten, 15.3.2000